Der neue SAP Solution Manager 7.2 – Was sie wissen müssen!

11. Januar 2016 / News-Kategorie: Allgemein BIT.Betriebsberatung BIT.Leistungen News

BIT-Experten geben einen Überblick zu den wichtigsten Neuerungen und Tipps für ihren reibungslosen Release-Wechsel. Der SAP Solution Manager steht mit seinem neuen …
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BIT-Experten geben einen Überblick zu den wichtigsten Neuerungen und Tipps für ihren reibungslosen Release-Wechsel. Der SAP Solution Manager steht mit seinem neuen Release 7.2. in den Startlöchern. Bereits Anfang des neuen Jahres beginnt die sogenannte RampUp Phase.  Damit sollen SAP-Kunden ausreichend Zeit für einen Release-Wechsel  haben, denn die Wartung für den alten SAP Solution Manager 7.1 wird zum Jahresende 2017 eingestellt. https://www.youtube.com/watch?v=l9C4GBggz3I Wer den Umstieg jetzt angeht, darf sich  beim neuen Release besonders auf eine Harmonisierung von Fachbereich und IT-Abteilung durch die vollständig neu implementierte Geschäftsprozessmodellierung und die neue Solution Documentation freuen. Die SAP PPM Projektmanagement Suite ist zudem nun vollständig in die Solution Manager Prozesse integriert. Das neue Change Control Management etabliert darüber hinaus eine zentrale Landschaftsdefinition mit logischen Komponentengruppen und Change Control Landschaften. Zudem unterstützt  das neue Release vollständig (S/4) HANA und SAP Hybrid Solutions. Ebenso kann der Solution Manager auf einer HANA Plattform lizenzfrei installiert und betrieben werden. Die größten Neuerungen sind bei der Lösungsdokumentation festzustellen. Künftig werden hier Projekt- und Lösungsdokumentation in einer neuen, webbasierten Arbeitsoberfläche gepflegt. Darüber hinaus können  durch den neu entwickelten Prozesseditor BPMN-konforme Prozessmodelle erstellt werden. Die bis dato limitierte Prozesshierarchie (3-Ebenen)  wird aufgehoben, da jetzt  beliebig viele Prozessebenen abgebildet werden können. Alle erstellten Prozessschritte werden dann in einer Prozessbibliothek abgelegt und von dort in die jeweilige Prozessstruktur referenziert. Aufgrund der Wiederverwendbarkeit wird der Pflegeaufwand von Prozessstrukturen und damit verbundener Objekte reduziert. Grundsätzlich sind nahezu alle Projektinhalte überführbar. Für die Aktivierung der Inhalte im Zuge des Upgrades einerseits, sowie für die Vorbereitung der zu überführenden Inhalte andererseits, sollten Kunden bereits jetzt entsprechende Aufwände einplanen. Die Aufwände und etwaige Problemfelder können  allerdings durch eine gut geplante Aktivierung und Überführung der Inhalte reduziert werden. In Vorbereitung auf den Umstieg auf das Release 7.2 gibt es ein paar Dinge zu beachten. So bleiben Dokumente aus der Solution Documentation unverändert und können, wie alle fast Inhalte, übernommen werden. Automatische Testfälle (eCATT, CBTA) sowie manuelle Testfälle, die  bisher als Testdokumente (Word oder Excel) in der Projekt- oder Lösungsdokumentation abgebildet wurden, bleiben im Zuge der Aktivierung ebenso erhalten. Allerdings müssen  Testpläne und Testpakete nach der Aktivierung im SAP Solution Manager 7.2 neu erstellt werden. Es gibt bisher keine Möglichkeit, diese in das neue Release zu übernehmen. Semi-dynamische und dynamische TBOMs bleiben mit Bezug zum ausgeführten Objekt (z.B. Transaktion oder WebDynpro Anwendung) erhalten. Transaktionsvarianten werden künftig über einzelne Prozessschritte abgebildet. SAP Standardattribute werden in Umfang und Anzahl stark reduziert. Sofern  diese auch weiterhin genutzt  werden sollen, so können  die Attribute in Kundenattribute umgewandelt  werden. Verwendete Stichwörter werden in ein einzelnes Attribut (mit mehrfacher Ausprägung) integriert. Schnittstellenszenarien und technische Schnittstellen werden zukünftig zentral in einer Schnittstellenbibliothek abgebildet.  Schnittstellen, welche bisher innerhalb der Komponentenansicht gepflegt wurden,  werden nun  in die neuen Prozessdiagramme überführt. Wichtig für die Upgradeplanung ist auch zu wissen, dass die Schnittstellen zu 3rd Party Werkzeugen (z.B. HP ALM, ARIS) Stand Dezember 2015 noch nicht angepasst sind, doch laut SAP nach der generellen Verfügbarkeit des Releases durch kommende Support Packages nachgeliefert werden. Der Release-Wechsel erfolgt grundsätzlich in drei Schritten die ihrerseits mehrere Teilschritte beinhalten. Es ist wichtig zu wissen, dass die Aktivierung selbst ist nur einmal durchgeführt werden kann. Nach der Aktivierung in 7.2 verbleiben die Inhalte im „Read-Only-Modus“ und können weder gepflegt noch nachträglich aktiviert werden. Deshalb ist eine gute Vorbereitung essentiell für den Erfolg beim Umstieg. Die nachfolgende Abbildung gibt einen Überblick über die Aktivierungsschritte. SolMan_Wechsel SAP wird einige Programme bereitstellen, um die Identifizierung genutzter Projekte sowie verwaiste Dokumentation zu erleichtern. Hier ist es empfehlenswert  die Anzahl der Projekte und Lösungen sowie deren Inhalte auf das Nötigste zu reduzieren oder zusammenzuführen, um den Aufwand für die Aktivierung selbst und mögliche Nacharbeiten nach dem Upgrade zu verringern. Die Experten der BIT.Group stehen seit Ende 2014 im engen Austausch mit der SAP Entwicklung zum Solution Manager Release 7.2 und  können  bereits heute bei der Planung und Vorbereitung eines  Upgrades zur Seite stehen und Kunden bis zum erfolgreichen Umstieg auf das neue Release begleiten. Ihr Kontakt zum Thema Solution Manager Release-Wechsel: Martin Häßner Business Unit Manager Sales T +49 3591 5253 – 0 sales@bitgroup.de Wir stehen Ihnen jederzeit gerne zur Verfügung!

Frohe Weihnachten und alles Gute für 2016

21. Dezember 2015 / News-Kategorie: Allgemein BIT.Group News

Weihnachten steht vor der Tür und ein ereignisreiches Jahr geht zu Ende. Wir wünschen Ihnen ein wunderschönes Weihnachtsfest im Kreise Ihrer Liebsten, …
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Weihnachten steht vor der Tür und ein ereignisreiches Jahr geht zu Ende. Wir wünschen Ihnen ein wunderschönes Weihnachtsfest im Kreise Ihrer Liebsten, erholsame Feiertage sowie einen guten und fröhlichen Start ins neue Jahr. Auf ein gesundes und erfolgreiches 2016! 20151221_frohe_Weihnachten_506x382

BIT-Experten bei internen Audits von SAP-Standorten gefragt

4. Dezember 2015 / News-Kategorie: Allgemein BIT.Erfolgsgeschichte News SAP Service & Support

Um den zertifizierten Status als SAP Partner aufrecht zu erhalten, muss sich die BIT.Group GmbH  jedes Jahr SAP-internen Qualitätsprüfungen unterziehen und ihre Mitarbeiter …
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Um den zertifizierten Status als SAP Partner aufrecht zu erhalten, muss sich die BIT.Group GmbH  jedes Jahr SAP-internen Qualitätsprüfungen unterziehen und ihre Mitarbeiter und Standorte unter die Lupe nehmen lassen. Seit einiger Zeit darf die BIT sogar als einziger SAP Partner auch bei der internen Überprüfung von SAP-Standorten mitwirken.  Das zeigt, welches Vertrauen die SAP in die BIT als Partner hat. „Vier von unseren Mitarbeitern haben am Auditor-Kurs teilgenommen und sind somit zertifiziert, um SAP-interne  Audits durchzuführen“, sagt Jörg Weber, QM-Verantwortlicher von der BIT. Er selbst war bereits zwei Mal bei solchen Audits dabei: 2012  drei Tage am SAP-Standort in Brünn (Brno) und in diesem Jahr zwei Tage bei SAP in Dublin. Das letzte SAP-interne Audit bei der BIT fand  im Juli dieses Jahres statt. Dazu kam ein Team der SAP an den Standort Bautzen und prüfte an mehreren Tagen zum Beispiel, ob bei der Arbeit definierte Prozesse bekannt sind und eingehalten werden. „Besonderes Augenmerk wird derzeitig auf alle Fragen rund um die Themen Datensicherheit und Datenschutz gelegt. In diesen Bereichen wurden auch die größten Potentiale gefunden“, sagt Jörg Weber. „Im Rahmen des Audits erfolgen mehrere Interviews von BIT-Mitarbeitern aus vorher festgelegten Bereichen. Es erfolgt auch ein Gebäuderundgang mit stichprobenartiger Kontrolle von Arbeitsplätzen und der IT-Infrastruktur. Danach werden Stärken und Schwächen aufgeführt und es gibt Empfehlungen zur Verbesserung. Ein Ziel des Qualitäts-Managements ist die kontinuierliche Optimierung der Prozesse. Aus diesem Grund wird in den Audits auch immer nach Verbesserungsmöglichkeiten gesucht, die dann den anderen Standorten zur Verfügung gestellt werden“, erklärt Jörg Weber. Bisher gab es bei der BIT jedoch nie sogenannte NON-Conformities, also Prozessverstöße. Die gesammelten Erfahrungen der SAP Audits fließen schließlich im Rahmen von Work-Sessions in den BIT-eigenen QM-Bereich, der seit einigen Jahren etabliert wurde und immer weiter ausgebaut wird. Somit profitiert jeder Kunde der BIT.Group von diesen Erkenntnissen und unser Qualitätsversprechen kann kontinuierlich unterstrichen werden.