BIT präsentiert umfangreiche Studie zum SAP Solution Manager

9. Dezember 2016 / News-Kategorie: Allgemein Managed Services

Letzte Woche auf der SAP Solution Manager Education Summit stellte Sebastian Herbig, Bereichsleiter Application Lifecycle Management Services, die Ergebnisse der großangelegten, wissenschaftlichen …
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Letzte Woche auf der SAP Solution Manager Education Summit stellte Sebastian Herbig, Bereichsleiter Application Lifecycle Management Services, die Ergebnisse der großangelegten, wissenschaftlichen Studie zum SAP Solution Manager vor. Diese wurde im Spätsommer zusammen mit der Technischen Universität Dresden (TUD) durchgeführt. Hauptziel der Studie war es, die Zufriedenheit mit dem SAP Solution Manager 7.1 und die Erwartungen der Nutzer an den SAP Solution Manager 7.2 genauer zu untersuchen. Über 80 Unternehmen wurden befragt; zur Zielgruppe gehörten Firmen, die den Solution Manager nutzen oder bis Ende 2017 einführen wollen. Gegensätzliche Zufriedenheitsangaben Erwartungsgemäß gab es große Gegensätze in der Zufriedenheit mit dem SAP Solution Manager. Mehr als ein Drittel war eher bzw. sehr unzufrieden. Hingegen gab fast die Hälfte der Unternehmen an, eher bzw. sehr zufrieden zu sein. [caption id="attachment_11545" align="alignnone" width="625"]Abb. 1: Kundenzufriedenheit insgesamt Abb. 1: Kundenzufriedenheit insgesamt[/caption]   Auffällig dabei war, dass insbesondere die Zufriedenheit der Nutzer, die direkt mit dem System arbeiten (IT-Administratoren bzw. Manager mit gleichzeitigen Administrationsaufgaben), zweigespalten war. Dagegen war fast die Hälfte der befragten Manager eher bzw. sehr zufrieden: [caption id="attachment_11546" align="alignnone" width="625"]solman_umfrage2016_diagramm2 Abb. 2: (Un-)Zufriedenheit und Nutzerfunktion[/caption]   Erwartungen der Nutzer an den SAP Solution Manager 7.2 Zu den Nutzererwartungen an das Upgrade des SAP Solution Manager hat die BIT ermittelt, dass hauptsächlich Verbesserungen in der Nutzerführung, eine verbesserte Auffindbarkeit von Support-Materialien sowie eine Optimierung des User Interfaces erhofft werden. Die Bereitstellung neuer Funktionalitäten im SAP Solution Manager spielt dagegen eine geringere Rolle in den Erwartungen an den SAP Solution Manager 7.2. Hauptgrund zum Upgrade Eine besonders interessante Erkenntnis sind die angegebenen Gründe für ein Upgrade. Für ein Drittel der befragten Unternehmen war der verlängerte Support des SAP Solution Manager 7.2 bis Ende 2025 (bzw. die Supporteinstellung für den Solution Manager 7.1) der Hauptgrund zur Einführung des SAP Solution Managers 7.2. Als beeinflussende Faktoren bei der Entscheidungsfindung wurden u.a. aber auch die erweiterten Funktionalitäten, die SAP HANA-Unterstützung im SAP Solution Manager 7.2 sowie die Unterstützung für die SAP S/4HANA-Einführung genannt. Hindernisse zum Upgrade Bei der Frage, welche Hindernisse Unternehmen bei der Einführung des SAP Solution Manager sehen, gaben fast die Hälfte keine Antwort an. Bei den Firmen, die Bedenken äußerten, wurden die höhere Mitarbeiterauslastung (insbesondere durch Schulungen), die Einarbeitung in neue Funktionalitäten sowie zusätzliche Kosten (insbesondere durch Beratungsaufwand) genannt. Keiner dieser Themen wurden jedoch durch die befragten Unternehmen als sehr kritisch eingeschätzt. [caption id="attachment_11539" align="alignnone" width="625"]Abb.3 Haupthemnisse bei der Einführung vom SAP Solution Manager 7.2 Abb.3: Haupthemnisse bei der Einführung vom SAP Solution Manager 7.2[/caption] Nutzungsentwicklung Zur Nutzung erklärte zwei Drittel der befragten Unternehmen, sie wollen ihre aktuelle Nutzung des SAP Solution Manager bis Ende 2017 erweitern. Bemerkenswert dabei ist, dass sowohl 90% der kleineren Unternehmen (weniger als 100 Mitarbeiter) als auch 71% der großen Unternehmen (mehr als 5.000 Mitarbeiter) eine Erweiterung ihrer SAP Solution Manager-Nutzung planen. Bis Ende 2017 verzeichnen die Szenarien Business Process Operations, Custom Code Management sowie Test Management den höchsten Nutzungszuwachs. [caption id="attachment_11540" align="alignnone" width="625"]Abb.4 Aktuelle und künftige Nutzung des SAP Solution Manager Abb.4: Aktuelle und künftige Nutzung des SAP Solution Manager[/caption] Zusammenfassung der Ergebnisse Sie haben Interessen an detaillierteren Informationen unserer Studie? Dann werfen Sie einen Blick in die vollständige Ergebnisauswertung in Form einer Präsentation hier.

Datenvolumenanalyse in SAP Systemen – Möglichkeiten und Nutzen

2. Dezember 2016 / News-Kategorie: Allgemein SAP Service & Support

Im Zuge der neuen S/4 HANA Strategie der SAP wird perspektivisch ein Großteil der Kunden den Umstieg auf diese zukunftsweisende Technologie forcieren. …
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Im Zuge der neuen S/4 HANA Strategie der SAP wird perspektivisch ein Großteil der Kunden den Umstieg auf diese zukunftsweisende Technologie forcieren. Das klassische Konzept des Enterprise Ressource Planning (ERP) wird zudem durch die SAP Business Suite für HANA abgelöst. Dadurch will SAP den Betrieb der Systeme vereinfachen und somit die Kosten für die Endkunden senken. Zudem soll der Business-Nutzen durch bessere Vernetzung der Komponenten und die höhere Geschwindigkeit in der Abarbeitung von den an das SAP System gestellten Aufgaben gesteigert werden. [caption id="attachment_11484" align="alignleft" width="282"]Jürgen Tauchmann, Professional Support Engineer Jürgen Tauchmann, Professional Support Engineer[/caption] Um das Projekt optimal zu planen und zu gestalten, gibt es vor dem Umstieg auf HANA oder S/4 HANA allerdings einige wichtige Voraussetzungen zu beachten. Als Faustregel gilt: Je kleiner die Datenbank, desto geringer der administrative Aufwand und desto niedriger die Kosten für die HANA zertifizierte Hardware. Es werden demnach nur Daten migriert, die relevant für den Geschäftsprozess sind. Neben der Wichtigkeit die Datenmengen im Vorfeld einer Migration zu HANA oder Einführung eines HANA-Scenarios zu reduzieren, besteht diese Notwendigkeit auch im laufenden Betrieb eines SAP Systems ohne SAP HANA Scenario. Durch regelmäßige Datenpflege kann die Datenbankgröße auf einem gleichbleibenden Niveau gehalten werden. Die Vorteile liegen dabei klar auf der Hand:   1. Kosten sparen Durch weniger Daten im SAP System werden administrative Zeitaufwände für Backup, Reorganisation und Recovery geringer, wodurch teils enorme Kosteneinsparungen realisiert werden können. 2. Höhere Systemverfügbarkeit Je kleiner die Datenbank eines SAP Systems, desto weniger Downtimes bei der System- und Datenbankpflege sind nötig, also steigt die Systemverfügbarkeit. 3. Optimierte Systemperformance Das Durchmessen langlaufender Transaktionen zeigt oftmals, dass trotz geeigneter Zugriffspläne und sinnvoller Selektion ein Großteil der Verarbeitungszeit in lesenden Tabellenoperationen endet. Wenn dafür gesorgt ist, das nur gültige und benötige Datensätze gelesen werden müssen, hat das einen positiven Effekt auf die Systemperformance. 4. Überblick über die Datenverteilung im SAP System Es wird aufgezeigt, in welchen Applikationsbereichen die größten Datenaufkommen existieren und wie diese Daten in Zukunft vermieden werden können, zum Beispiel durch Anpassung des System Customizing der Applikation. Außerdem gibt es Empfehlungen, wie Applikationsdaten verdichtet werden können. Des Weiteren werden die Housekeeping-Jobs sowie die bestehende Archivierungsstrategie analysiert. Auch vor dem Upgrade von SAP Systemen oder Migrationen von Datenbanken steht das Thema Datenreduzierung im Fokus. Auch hier gilt: Je kleiner die Datenbank, desto geringer die Aufwände für das Projekt, sowohl hinsichtlich der Kosten als auch in der Administration. Welche Analysebereiche es gibt, um die Datenmengen in der Datenbank eines SAP System zu verringern, zeigt die folgende Abbildung: Die Daten werden auf Potentiale in den Bereichen Datenarchivierung, Datenlöschung, Datenzusammenfassung und/oder Datenvermeidung untersucht. Um herauszufinden, welcher Weg der richtige ist, müssen zuerst die Daten in der Datenbank betrachtet und deren Datenverteilung und -struktur analysiert werden. Unter anderem liegt der Fokus auf der Frage wann diese entstanden sind. Nach dieser Betrachtung sollte klar sein, welche Bereiche das größte Potential haben und als erstes analysiert werden. Nicht für jeden Datenbereich stehen die vier oben genannten Optionen zur Verfügung, da es Daten gibt, bei denen es beispielsweise keine weitere Notwendigkeit gibt, diese langfristig aufzubewahren. Diese können gelöscht werden. Zudem kann es notwendig sein, mittels spezifischer Einstellungen diese Daten perspektivisch zu vermeiden. Das Gegenstück dazu bilden Daten, die aufgrund gesetzlicher Bestimmungen eine bestimmte Vorhaltezeit haben. Hier kommt primär nur die Datenarchivierung in Betracht, jedoch kann auch die Zusammenfassung dieser Daten eine Option sein. Wie genau kann so eine Datenvolumenanalyse durchgeführt werden? Die beste Option ist der Einsatz von SAP Experten. Diese verrichten ihre Arbeit in enger Abstimmung mit dem Kunden. Dabei werden konkrete und aussagekräftige Handlungsempfehlungen gegeben, die der Kunde dann in seinem SAP System umsetzen kann. Aufbewahrungszeiten der verschiedenen Daten sind beispielsweise Informationen, die im Fokus der Analyse stehen und nicht jedem Kunden bekannt sind. Vor allem wenn Kunden sich unsicher fühlen oder noch keine größeren Erfahrungen im Bereich der Datenvolumenanalyse haben, ist die Unterstützung durch SAP Experten ratsam, denn beim Umgang mit den sensiblen Daten im SAP System sollte nicht experimentiert werden. Ein Beispiel aus einer Datenvolumenanalyse von Ende 2015 liefert beachtliche Ergebnisse. Das SAP System eines großen Medienkonzerns mit einer Datenbankgröße von über 2,5 Terabyte wurde untersucht. Im Rahmen dieser Analyse wurden Einsparpotentiale in Höhe von 1,2 Terabyte gefunden, also nahezu 50% der Gesamtgröße der Datenbank. Einsparungen dieser Größenordnung können natürlich nicht garantiert werden, jedoch sind zweistellige Prozentsätze der analysierten Datenbereiche meistens die Regel. Des Weiteren gibt es Werkzeuge, die den Kunden zur Verfügung stehen und bei der Datenvolumenanalyse zum Einsatz kommen können. Die Rede ist vom SAP Solution Manager, mithilfe dessen sich einige Schritte deutlich vereinfachen lassen, denn dort können Data Volume Management Self-Services anlegt werden. Ein solcher Self-Service wird dann mit Daten aus dem SAP System gespeist und liefert dank automatisierten Hintergrundroutinen wertvolle Ergebnisse hinsichtlich Archivierung, Löschung, Zusammenfassung oder Vermeidung von Daten. Aber auch hier gilt, dass erfahrene Archivierungsexperten beim Self-Service unterstützen und abschließend die Ergebnisse kontrollieren sollten, bevor es zur Umsetzung im SAP System kommt. Wie die Abbildung oben zeigt, gibt es noch eine weitere Möglichkeit zur Analyse und Überwachung der Daten in SAP Systemen. Dafür steht im SAP Solution Manager ein Tool namens „Data Volume Management Work Center“ bereit. Es basiert auf SAP NetWeaver BW und bietet, wenn korrekt konfiguriert, einen Überblick über die Datenverteilung innerhalb von SAP Landschaften, um zu erkennen in welchen Bereichen beispielsweise das Aufsetzen einer Datenvolumen-Strategie notwendig ist. Zudem gibt es die Möglichkeit zu sehen, welche Reduzierungspotentiale bei moderatem oder aggressiverem Vorgehen möglich sind. Folgende Fragen werden bei Nutzung des Data Volume Management Work Centers beantwortet: 45d47cec-0201-46d5-a7fb-f2f0033dd5fa Es bleiben rund um die Datenverteilung in der SAP Landschaft sowie den Möglichkeiten zur Datenreduzierung also kaum Fragen offen. Weiterhin bietet das „Data Volume Management Work Center“ die Funktionalität, regelmäßige Monitorings inklusive umfangreicher Reporting-Funktionen durchzuführen zu lassen. Prinzipiell ist jedes SAP System mit Datenbank anders, das heißt die Experten müssen sich jedes Mal aufs Neue auf veränderte Situationen einstellen und diesen bei der Analyse gerecht werden. Ziel der Analysen ist die Ermittlung und das Aufzeigen kurzfristiger Reduzierungspotentiale der Datenmengen und die perspektivische Eingrenzung des Datenwachstums. Zusammenfassend ist zu sagen, dass es wie beschrieben in verschiedenen Szenarien, sei es S/4 HANA, Upgrades, Migrationen auf HANA oder andere Datenbanken sowie der täglichen Administrationsarbeit einer Datenbank wichtig ist, die Datenmengen in SAP Systemen und deren Datenbanken zu reduzieren und so klein wie möglich zu halten. Nur die unbedingt benötigten Daten sollten stets verfügbar sein. Somit werden Zeit für die Administration und damit Kosten gespart. Dieser Beitrag erschien ursprünglich im E3-Magazin.

BIT erweitert Schulungsportfolio im Umfeld der neusten SAP Innovationen

29. November 2016 / News-Kategorie: Allgemein BIT.Leistungen News SAP Entwicklung

Mit vier neuen Schulungen erweitern die BIT Development Services ihr Portfolio und schließen damit eine Lücke zum 360° Service für entwicklungsspezifische Dienstleistungen. …
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Mit vier neuen Schulungen erweitern die BIT Development Services ihr Portfolio und schließen damit eine Lücke zum 360° Service für entwicklungsspezifische Dienstleistungen. Matthias Friedrich, Bereichsleiter Development Services, ergänzt: „Unternehmen mit Fragen zu HCP, SAP UI5 oder auch HANA XS können wir mit unserem erweiterten Schulungsportfolio dabei unterstützten, schon jetzt die wichtigen strategischen Entscheidungen für die nächsten Jahre zu treffen.“ SAP HANA Development Diese dreitägige Schulung hilft Teilnehmern, ihre kundenspezifischen Entwicklungen SAP HANA-fähig zu machen. Dabei lernen sie die Besonderheiten der SAP HANA-optimierten ABAP-Entwicklung sowie die technischen Grundlagen für einen Schnellstart kennen. Ebenfalls werden Best Practices vermittelt, beispielsweise wie bestehender Codes auf SAP HANA optimiert werden könnenkann. Neues bei ABAP mit SAP NetWeaver 7.4 Bei dieser Schulung erfahren Teilnehmer in drei Tagen, welche Neuerungen ABAP mit dem SAP NetWeaver 7.4 bereithält. Die neuen Konzepte im ABAP und ABAP OO werden verständlich erläutert und Teilnehmer lernen anhand praktischer Beispiele die Potenziale ihres Codes kennen. Zusätzlich werden Best Practices für die Migration des Codes beschrieben. SAP Fiori & UI5 Diese persönliche, maßgeschneiderte Schulung wird in zwei verschiedenen Levels angeboten. Dabei lernen Teilnehmer den Web-Styleguide SAP Fiori und dessen Implementierung UI5 kennen. Bei der eintägigen Level 1 Schulung bekommen die Teilnehmer einen guten Überblick und erhalte erste Einblicke durch verschiedene Beispielsszenarien. Bei der fünftägigen Level 2 Schulung wird Fiori/UI5 in der HCP oder On-Premise erläutert. Das Szenario wird vorgestellt, die technischen Voraussetzungen für den Workshop werden geschaffen und die Teilnehmer in die nötigen FIORI/UI5-Entwicklungswerkzeuge eingeführt. Integration mit SAP PI oder HANA Cloud Integration Platform (HCI) Hier geht es darum, das Potenzial von SAP NetWeaver Process Integration (PI) zur Integration verschiedener Systeme kennenzulernen. Die fünftägige Schulung besteht aus einer Einführung in Enterprise Service Bus sowie in die technischen Grundlagen der SAP PI. Dabei lernen Teilnehmer den Umgang mit den Artefakten und Werkzeugen, die Herangehensweise für die Umsetzung von Schnittstellen sowie die Architekturansätze einer SAP PI kennen. In einem einführenden Workshop zur HANA Cloud Integration (HCI) zeigen wir Ihnen die Unterschiede und Vorteile im Vergleich zur SAP PI auf. Das Wichtigste im Überblick [table id=9 /] Weiterführende Informationen zu allen Schulungsangeboten sowie Anmeldungsunterlagen erhalten Sie von Matthias Friedrich.