Deutsche CloudStack Usergruppe zum ersten Mal in Dresden

23. Februar 2017 / News-Kategorie: Allgemein BIT.Events Cloud Services News

Nach dem erfolgreichen Kick-off der deutschen CloudStack Usergruppe Anfang Dezember 2016 in Berlin findet das nächste Treffen Anfang März bei der BIT.Group …
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Nach dem erfolgreichen Kick-off der deutschen CloudStack Usergruppe Anfang Dezember 2016 in Berlin findet das nächste Treffen Anfang März bei der BIT.Group in Dresden statt. Teilnehmer der kostenlosen Veranstaltung erwarten drei anregende sowie aufschlussreiche Vorträge zu dieser Open-Source-Software und ihrer Anwendung. Der erste Vortrag stellt die Software mit ihrer Geschichte und ihren dazugehörigen verschiedenen Gruppen, Events sowie Konferenzen vor. Zusätzlich wird die Verwendung und Verbreitung von CloudStack anhand aktueller Umfragen erläutert. Beim zweiten Vortrag werden Best Practices für ein Upgrade einer bestehenden Apache CloudStack-Infrastruktur aufgeführt. Basierend auf zahlreichen erfolgreichen Upgrades werden Erfahrungswerte gegeben, um diese mit niedrigem Risiko durchzuführen. Außerdem werden einige Strategien für den Upgradeprozess insgesamt, empfohlene Schritte zur Vorbereitung und zum Testen sowie Richtlinien für Rollbackszenarien während des Vortrags behandelt. Der dritte Vortrag widmet sich der „advanced Zone“. Dieser geht auf die Netztopologie ein und beschreibt zudem den Unterschied zwischen VLAN, Labels und echtem SDN wie VXLAN. In der anschließenden Gesprächsrunde können Teilnehmer auch Fragen und Anregungen anbringen. Interessenten können sich noch für das Treffen kostenlos hier anmelden. Agenda German CloudStack User Group: „More about Apache CloudStack®“ Donnerstag, 2. März 2017 | 18.00 bis 19.30 Uhr Business Park - Raum: 24/1 | Bertolt-Brecht-Allee 24 | 01309 Dresden [table id=12 /] Über Apache Cloudstack Apache CloudStack ist eine Open-Source-Software für den Einsatz und die Steuerung von großen Netzwerken virtueller Maschinen als eine hochverfügbare, hochskalierbare „Infrastructure as a Service“ (IaaS) Cloud-Computing-Plattform. CloudStack wird von mehreren Dienstleistern verwendet, um öffentliche Cloud-Dienste anzubieten, sowie von vielen Unternehmen zur Bereitstellung von On-Premises (privaten) Cloud-Angeboten oder als Teil einer hybriden Cloud-Lösung.

German CloudStack User Group to meet for the first time in Dresden

Following the successful kick off of the German CloudStack User Group at the beginning of December 2016 in Berlin, the next meetup is now set to take place at BIT.Group in Dresden. Participants await three inspiring and informative presentations on this open-source software and its implementation. The event is free of charge. The first presentation introduces the software and its history including the various user groups, events and conferences. CloudStack usage and distribution according to current market research will also be covered. The second talk covers best practices for upgrading an existing Apache CloudStack infrastructure. Learnt and developed through many successful upgrades, these best practices aim to make this process as low risk and with as high a chance of success as possible. The talk will also illustrate some different strategies for the overall upgrade process, recommended preparation and testing steps, an approach to the upgrade itself as well as some guidelines for rollback. The final presentation addresses the advanced zone, discussing network topology and describing the difference between VLAN, labels and real SDN, such as VXLAN. In the ensuing discussion round, participants can ask questions as well as voicing their own ideas. Interested attendees can register for the kickoff meeting free of charge here. Overview German CloudStack User Group: More about Apache CloudStack® Thursday, 2nd March 2017 | 18.00 - 19.30 Business Park - Room: 24/1 | Bertolt-Brecht-Allee 24 | 01309 Dresden [table id=13 /] About Apache CloudStack Apache CloudStack is open source software designed to deploy and manage large networks of virtual machines, as a highly available, highly scalable Infrastructure as a Service (IaaS) cloud computing platform. CloudStack is used by a number of service providers to offer public cloud services, and by many companies to provide an on-premises (private) cloud offering, or as part of a hybrid cloud solution.

Battle der Konfigurationssysteme – Ansible Dresden bei der BIT

21. Februar 2017 / News-Kategorie: Allgemein BIT.Events Cloud Services News

Das nächste Ansible Dresden Treffen steht bevor und dieses Mal haben die Gruppenmitglieder im Vorfeld über das Thema abgestimmt und sich für …
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Das nächste Ansible Dresden Treffen steht bevor und dieses Mal haben die Gruppenmitglieder im Vorfeld über das Thema abgestimmt und sich für ein Battle ausgesprochen. Anhand einer prägnanten Darstellung verschiedener Systeme soll die Einordnung von Ansible für die Teilnehmer deutlich werden. Dabei wird erläutert, warum es als „einfachstes Konfigurationssystem“ bekannt ist. Verglichen werden außerdem die Konfigurationssysteme Chef und Saltstack. Die jeweiligen Systeme werden nach folgenden Vorgaben von den Vortragenden erklärt:
  • Was sind die Vorzüge meines gewählten Config-Management-Systems?
  • Warum habe ich es gewählt?
  • Vorstellung von drei Code Snippet-Beispielen:
    • Wie installiere ich ein Paket?
    • Wie verändere ich Werte innerhalb einer Datei (inline replacement)?
    • Wie arbeite ich mit Config Templates und übergebe Parameter?
Im Anschluss findet eine gemeinsame Diskussionsrunde statt. Ansible ist ein grundlegend einfaches IT-Automationssystem, welches die Cloudbereitstellung, das Konfigurationsmanagement, den Anwendungseinsatz, die Intra-Service-Steuerung sowie viele weiteren IT- Anforderungen automatisiert. Die IT-Infrastruktur wird somit von Ansible gestaltet, in dem es die Verknüpfung aller Systeme beschreibt, anstatt die jeweiligen Systeme einzeln zu betrachten und zu managen. Agenda Ansible Dresden Meetup | Dienstag, 28. Februar 2017 | 19.00 bis 20.30 Uhr Business Park - Raum: 24/1 | Bertolt-Brecht-Allee 24 | 01309 Dresden [table id=10 /] Die BIT.Group sponsort die Ansible Dresden Veranstaltungsreihe; Interessenten können sich noch für das Treffen kostenlos online anmelden.

Optimierung hilft Kosten sparen

13. Februar 2017 / News-Kategorie: Allgemein News

Möglichkeiten und Nutzen von Performanceoptimierung in SAP-Systemen Ob es in SAP-Systemen zu kritischen Lastsituationen kommt, Anwender wertvolle Zeit durch langsame Prozesse verlieren …
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Möglichkeiten und Nutzen von Performanceoptimierung in SAP-Systemen Ob es in SAP-Systemen zu kritischen Lastsituationen kommt, Anwender wertvolle Zeit durch langsame Prozesse verlieren oder gar Prozesse innerhalb enger Zeitschranken abgeschlossen sein müssen, in all diesen Situationen ist es sinnvoll, die betroffenen bzw. kritischsten Prozesse zu beschleunigen. Auch Neuentwicklungen müssen sich oft bis zur Produktionsreife zahlreichen Tests stellen, bei denen die Performance überzeugen muss. Schließlich ist die Nutzerakzeptanz von Anwendungen sehr von deren Performance abhängig. Es gibt viele Gründe für ausgebremste Prozesse und ebenso viele Ansätze, die Laufzeit zu verbessern und somit die Effizienz des SAP-Systems und seiner wichtigsten Prozesse deutlich effizienter zu gestalten. Probleme mit Prozessen können auf vielfältige Weise entstehen. Nicht immer liegt es an den verwendeten Programmen, denn zum Beispiel können auch Systemengpässe eine entscheidende Rolle spielen. Daher ist stets anzuraten, das System im Ganzen zu überprüfen und dafür Sorge zu tragen, dass die Systemperformance durch passende Konfiguration und permanentes Überwachen hochgehalten wird. Ist das System ungünstig konfiguriert, weil zum Beispiel die Workprozesse zu eng begrenzt sind, nützen auch effiziente Prozesse und die beste Hardware nichts mehr. Kann man dazu keine ausreichenden Hardware-Ressourcen gewährleisten, kann dies die prozessbezogenen Probleme weiter verstärken. Doch auch auf einem schnellen System können Prozesse stocken und müssen individuell analysiert werden. Dann gilt es, das Prozessverhalten zu hinterfragen: wie viel Zeit benötigen ähnliche Prozesse bei vergleichbaren Datenmengen? Sind die verwendeten und bearbeiteten Datenmengen innerhalb der Anwendung sinnvoll oder unnötig aufgebläht? Sind sie gar veraltet und wurden schon durch neue ersetzt? All diese und weitere Punkte müssen bei einer Prozessanalyse beachtet werden. Erscheint die Laufzeit bestimmter Prozesse noch immer zu hoch, ist eine Performanceanalyse angebracht. Welche Vorteile bietet eine Performanceanalyse? 1. Kosten sparen Durch beschleunigte Prozesse können geschäftskritische Aktionen schneller erledigt werden, was effektiv Kosten spart. Des Weiteren ist es leichter, Fristen bei besonders zeitkritischen Prozessen einzuhalten. Auch die Hardwarekosten sind bei effizienter Nutzung geringer als bei erhöhter Systemlast durch ineffiziente Prozesse. 2. Verbesserung der Mitarbeiterzufriedenheit Aufgrund einer höheren Systemverfügbarkeit und schnellerer Abläufe werden die Arbeitsprozesse der Mitarbeiter optimiert. Das führt wiederum zu einer verbesserten Motivation und Akzeptanz. 3. Proaktive Problemerkennung und -behebung Eine rechtzeitige proaktive Erkennung und Beseitigung potentieller Probleme kann durch eine geplante Prozessoptimierung während der Testphase gewährleistet werden. Denn die kleinsten Probleme sind die, die Nutzer in einer produktiven Umgebung gar nicht erst erfahren und daher nicht melden. Doch wo können in einem SAP-Prozess die Probleme überhaupt entstehen? [caption id="attachment_11749" align="alignnone" width="400"]Layer_graphic Diese Grafik illustriert die performance-relevanten Ebenen, die während eines Prozesses üblicherweise durchlaufen werden.[/caption] 1. Presentation Layer Zum Beispiel können Probleme durch die Darstellung entstehen, weil das Netzwerk zwischen dem Frontend und dem Applikationsserver zu langsam ist. Dabei spielt auch die Datenmenge eine Rolle, die für die Darstellung verwendet werden. Bei Verzögerungen in diesem Bereich bilden Redundanz und Customizing ein häufiges Optimierungspotential. 2. Application Layer Auf den Applikationsservern findet die grundlegende Programmverarbeitung statt. Hier werden Daten prozessiert, verändert und für den Anwender aufbereitet. In diesem Bereich gibt es eine Vielzahl an potentiellen Problemen, da die üblicherweise verwendeten ABAP-Programme auf eine effiziente Implementierung angewiesen sind. Ineffiziente Programme können die Systemressourcen zudem über Gebühr beanspruchen und zu systemweiten Engpässen führen. 3. Database Layer Datenbankzugriffe werden von den Applikationsservern initiiert und an die Datenbankserver zur Verarbeitung weitergereicht. Potentielle Engpässe entstehen auch durch einzelne Prozesse, die unnötige, identische oder zu ineffiziente Abfragen generieren, die die Antwortzeit erhöhen und generell zu mehr Last auf dem Datenbanksystem führen. Mögliche Nebenwirkungen sind zudem Lastprobleme auf der Datenbank, was systemweit Auswirkungen auf die Datenbankperformance haben kann. Umgekehrt ist es natürlich auch wichtig, im Zuge der zuvor genannten generellen Systemchecks, eine schnelle Datenbank zu gewährleisten. Dabei helfen auch Datenvolumenreduktionen, deren Notwendigkeit bei einer Prozessanalyse auffallen kann. 4. Operating System Layer Die Server mit ihren Betriebssystemen bilden die Grundlage aller Datenverarbeitungen. Genau wie schnelle Server und günstige Einstellungen die schnellere Abarbeitung von Prozessen begünstigt, so fördern optimierte Programme auch die effektive Nutzung der systemeigenen Hardware. Eine Performanceanalyse dient außerdem dazu, die Server durch effiziente Prozesse zu entlasten und somit positiv zur Systemverfügbarkeit beizutragen. Auch andere Systeme, die in Kommunikation zum analysierten System stehen, sind möglicherweise von langlaufenden Prozessen und suboptimaler Systemperformance betroffen. Welche Prozesse sollten analysiert werden? Wie erwähnt, kann es viele Gründe und verschiedene Arten von Prozessen geben, die einer Performanceanalyse unterzogen werden sollten. Gerade Kundenentwicklungen sind anfällig für Schwächen im Programmablauf, da diese nicht von den Verbesserungen neuer Patches profitieren können. Zudem durchlaufen diese Programme häufig eine Testphase auf den kundeneigenen Testsystemen. Die BIT.Performanceoptimierung, ein Service der BIT.Group GmbH, setzt hier an - auch bei Standardprogrammen. Die möglichen Problemfelder werden dabei mit einem Paket prozessbezogen sowie datenbank- und produktunabhängig analysiert. Areas_graphicUm die Optimierungspotentiale zu analysierender Schritte herauszuarbeiten, wird eine Laufzeitanalyse durchgeführt. Dabei helfen die SAP-eigenen Tools zum Aufzeichnen aller ausgeführten Schritte. Detaillierte Laufzeitmessungen innerhalb des SAP-Systems können mit den Transaktionen ST12 und SAT oder mit dem SAP Client Plugin des Internet Explorers (unter Einbeziehung des Frontends der WebUI) durchgeführt werden. Mithilfe eines entsprechenden Hardware-Monitorings, wie beispielsweise des /SDF/MON-Tools, werden alle Teile der Prozesskette mit ihren Laufzeiten erfasst, da auch die Datenbankschritte durch die Einbindung der Transaktion ST05 aufgezeichnet und mit ausgewertet werden. Dabei werden die Verknüpfungen von Aufrufen im ABAP-Coding zu den entsprechenden Datenbankabfragen automatisch erzeugt. Für die Laufzeitmessung existieren unterschiedliche Modi. Bestimmte Systemuser und Reporte können genauso gefiltert und gemessen werden, wie eigene ausgeführte Schritte oder bestimmte Workprozesse. Dazu können auch dazugehörige Statistiksätze gesammelt und mit der Messung verknüpft werden. Basierend auf den gesammelten Trace-Dateien können schließlich Optimierungspotentiale für die gemessenen Schritte abgeleitet werden. Diese befinden sich naturgemäß in den am längsten laufenden Programmbestandteilen, sei es inklusive oder exklusive seiner Unteraufrufe. Diese Bestandteile sind ein entscheidender Faktor in der Prozesslaufzeit. Die Analyse zeigt nicht nur, welche Laufzeitelemente teuer sind, sondern auch anhand spezifischer Kennzahlen, wie Datenmengen und Anzahl von Aufrufen, wie effizient die aufgezeichneten Algorithmen sind. So konnten mit Hilfe dieser Werkzeuge beachtliche Optimierungspotentiale herausgearbeitet werden. Beispielsweise wurden für einen kritischen Prozess im SAP-System eines bekannten Getränkeherstellers, der über eine Stunde lief und gelegentlich auch abbrach, mit Hilfe der Performanceoptimierung die Laufzeit auf 25 Minuten reduziert. Der Prozess arbeitete anschließend stabil und wurde nicht mehr unterbrochen. Dies war das Ergebnis mehrerer Maßnahmen, die auch die Vielschichtigkeit von Laufzeitproblemen aufzeigen. Es wurden Vorschläge für das ABAP-Coding eines kundeneigenen Programms erarbeitet, die dessen Effizienz verbesserten. Weiterhin ist es gelungen, die Datenbankperformance für den Prozess durch ein verbessertes Indexdesign, sowie die Nutzung des SAP-Tabellenpuffers zu erhöhen. Natürlich spielte bei der Tabellenpufferung auch die Systemkonfiguration eine Rolle. Außerdem wurden Optimierungspotentiale durch passende SAP-Hinweise herausgearbeitet. Schließlich verblieb noch weiteres Optimierungspotential durch mögliche Datenarchivierung. Diese wirkt sich wiederum nicht nur auf den analysierten Prozess positiv aus. Dieses Beispiel zeigt, wie viel Potential eine Performanceoptimierung birgt, und wie die Nutzer, das Unternehmen sowie auch andere Prozesse davon profitieren können. Zusammenfassend gibt es viele Szenarien, seien es die beschriebenen Akzeptanzprobleme der Systemnutzer, Laufzeittests von vorproduktiven Programmen, Lastauswirkungen auf das Gesamtsystem oder kritisches Laufzeitverhalten durch Prozessketten, in denen eine Performanceanalyse wichtig ist. Die Optimierung der Prozesse ist eine wichtige Investition in den Arbeitsalltag sowie in die dauerhafte Niedrighaltung laufender Kosten, wie beispielsweise für Hardware. Zum Autor Jan Lerche, Professional Support Engineer bei der BIT.Group GmbH Jan Lerche arbeitet als Professional Support Engineer bei der BIT.Group GmbH, einem mittelständischen IT-Dienstleister mit Hauptsitz in Bautzen und Niederlassungen in Dresden, Hannover und Shanghai. Jan hat mehr als 5 Jahre Erfahrung im SAP-Umfeld und insbesondere mit Performanceanalysen. Zusammen mit seinen Kollegen hat er zahlreiche Performanceanalyse-Projekte durchgeführt, bei denen teils enorme Laufzeitverbesserungen realisiert wurden.   Dieser Artikel erschien ursprünglich im S@PPORT Ausgabe 01/02 2017.